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Paspelband: Der kleine Näh-Held mit großem Stil
Wenn du schon mal einen Blick auf ein perfekt genähtes Kissen, eine schicke Tasche oder ein maßgeschneidertes Kleid geworfen hast und dir gedacht hast: „Wie schaffen die das bloß, dass die Kanten so gut aussehen?“, dann lautet die Antwort wahrscheinlich: Paspelband! Lass uns eintauchen in die glitzernde Welt dieses unscheinbaren, aber genialen Näh-Accessoires.
Was ist Paspelband überhaupt?
Kurz gesagt: Es ist wie der Instagram-Filter für deine Nähprojekte – alles sieht plötzlich besser aus! Paspelband ist ein schmaler Stoffstreifen mit einer eingenähten Kordel. Es wird zwischen zwei Stofflagen eingefügt, um saubere Kanten zu schaffen und deiner Arbeit einen schicken Akzent zu verleihen. Es ist praktisch, dekorativ und verleiht selbst einfachsten Projekten das gewisse Wow.
Warum solltest du Paspelband verwenden?
Weil es wie der ultimative Winged Eyeliner für dein Nähprojekt ist: Es hebt die Kanten hervor, definiert die Konturen und sorgt dafür, dass deine Arbeit wie ein Profi-Stück aussieht – selbst wenn du dich nur „halbwegs ordentlich“ fühlst.
Hier sind ein paar Highlights:
- Professioneller Look: Selbst das schlichteste Kissen verwandelt sich mit Paspelband in einen Designtraum.
- Stabilität: Deine Kanten sind nicht nur schick, sondern auch besser geschützt vor Abnutzung.
- Flexibel einsetzbar: Von Kleidern über Taschen bis zu Heimtextilien – Paspelband passt überall rein!
Wo kann man Paspelband einsetzen?
Die Frage sollte eher lauten: Wo kann man es nicht einsetzen?
- Kleidung: Nahtlinien an Hosen, Jacken oder Kleidern, die einfach mehr Pizazz brauchen.
- Kissen und Polster: Perfekte, auffällige Ränder, die Gäste denken lassen, du hättest sie teuer gekauft.
- Taschen: Für Nähprojekte, die schreien: „Ich bin von einem Profi gemacht worden!“
Wie wird Paspelband verarbeitet?
Das Schöne an Paspelband: Du musst kein Näh-Guru sein, um es zu verwenden. Du brauchst lediglich:
- Dein Paspelband (klar!).
- Den Stoff deiner Wahl.
- Einen Reißverschlussfuß (um nah an der Kordel entlangzunähen).
Tipp: Das Band immer an der Kante entlanglegen, dann den Stoff darüberlegen und losnähen. Voilà – dein Nähprojekt sieht aus, als hätte ein Designteam daran gearbeitet.
Lust auf DIY-Projekte?
Hier ein paar schnelle Ideen, um mit Paspelband zu glänzen:
- Kissen mit Kontrastfarbe: Kombiniere schlichte Stoffe mit auffälligem Paspelband.
- Upcycling: Verpasse alten Jeans oder Taschen einen neuen Look, indem du Paspelband einfügst.
- Kinderkleidung: Niedliche Details an Jacken oder Kleidchen – hach, wie süß!
Fazit: Der Held der Kanten
Paspelband ist nicht nur ein Accessoire, es ist eine Lebenseinstellung – für alle, die wollen, dass ihre Nähprojekte genauso schick sind wie ihre Pinterest-Inspirationen. Also schnapp dir ein bisschen Paspelband und zaubere Kunstwerke, die selbst erfahrene Näherinnen staunen lassen.
Denn eins ist klar: Mit Paspelband bist du der Star deines Nähzimmers!
Ich hoffe ich konnte Dir damit weiterhelfen, falls Du noch Fragen haben solltest, schreibe diese doch einfach gerne in die Kommentare.
Lieben Gruß
Jana
Danke Dir, Jana.
Hatte vermutet, dass es nur zur Zierde ist, aber jetzt weiß ich es sicher.
Lg Leenchen
Ich bin taub und habe mir Dein Video angesehen. Leider hast Du keinen Untertitel.
Was geschieht nach dem Nähen mit dem Paspelband? Hast Du an der Seiter zugenäht, wo das Band offen war, wie Du es im Video als offen gezeigt hast??? Ich konnte das nicht erkennen. Schade, so sind mir viele Details entgangen
Hallo Sina,
lieben Dank für Dein Kommentar. :-)
Die offene Seite vom Paspelband bleibt offen. Ich habe diese Seite gezeigt, weil bei dem Paspelband ist eine Naht diese verhindert, dass der „Schlauch“ ständig heraus rutscht. Deshalb muss man beim nähen darauf achten, dass Du knapp neben der Naht nähst, damit Du später diese Paspelnaht von aussen nicht siehst.
Liebe Grüße Jana